Die Streuobstwiese

Dieser Artikel ergänzt den Artikel „Lehrpfad und Revitalisierung der Streuobstwiese“ vom 19. September 2016.
In der Konzeption „Lehrpfad und Revitalisierung der Streuobstwiese“ ist unter dem Punkt „Zeitraum der Umsetzung“ Juli bis Dezember 2016 genannt.

Die Nistkästen wurden von Kindern aus Wohlsborn ab August angefertigt. Der Pomologe Dr. Schuricht sichtete die Obstbäume und bestimmte im September an den Bäumen, die Früchte trugen, die Sorten. Daraus  wurde ein Baumkataster für diese Streuobstwiese angefertigt, das ergänzt wird, wenn 2016 nicht tragende Bäume wieder Früchte ansetzen bzw. wenn neue Obstbäume gepflanzt werden.
Am 22. Oktober wurde unter der Leitung des Ortsbrandmeisters Karsten Stohr mit dem Aufbau der Tafeln, der Schilder, der Sitzgruppe und der Anbringung der Nistkästen begonnen. An den Arbeiten beteiligten sich vorwiegend Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Gemeinderates.

Foto: Thomas Fischer
Die Streuobstwiese am 22. Oktober vor dem Beginn der Arbeiten.

Nachdem das Material mit dem Multicar gebracht wurde, treffen auch die Helfer ein. Zuerst wird die Eingangstafel aufgestellt.

Foto: Thomas Fischer
Das Material dafür wird vom Multicar abgeladen.

Die Rahmen und das Gestell für die Sitzgruppe wurden bereits im Bauhof vormontiert.

Foto: Thomas Fischer
Der Standort für die Eingangstafel ist festgelegt, die Hülsen werden eingeschlagen.
Foto: Thomas Fischer
Nach dem Ausrichten der Hülsen wird der vorbereitete Rahmen aufgesetzt.
Foto: Thomas Fischer

Parallel dazu werden die Nistkästen angebracht.

Foto: Thomas Fischer

Auch die Lebensraumschilder werden an diesem Tag aufgestellt.

Foto: Thomas Fischer
Das erste Lebensraumschild steht in der Mitte des Geländes.
Foto: Thomas Fischer
Das zweite am südlichen Rand.
Foto: Thomas Fischer
Das fertige Eingangsschild.
Foto: Thomas Fischer
Das erste Lebensraumschild ist fertig, rechts steht eine der Obstsortenlehrtafeln.
Foto: Thomas Fischer
Auch das zweite Lebensraumschild steht an seinem Platz.

Am 5. November wird der Sitzplatz aufgestellt.

Foto: Thomas Fischer
Auf eine befestigte Fläche wird das vormontierte Gestell gesetzt.
Foto: Thomas Fischer
Diagonalstreben zur Stabilisierung werden noch eingebaut.
Foto: Thomas Fischer
Dann kommen schon die Bretter für das Dach.
Foto: Thomas Fischer
Erst werden aber die Sitzbohlen befestigt.
Foto: Thomas Fischer
Dann werden die Bretter für das Dach aufgeschraubt und dieser Abschnitt ist fertig.

Am 19. November wird auch das Dach fertig.

Foto: Thomas Fischer
Zuerst werden die Kanten mit Blech geschützt.
Foto: Thomas Fischer
Danach wird eine Lage Teerpappe aufgenagelt.
Foto: Thomas Fischer
Darauf werden noch Schindeln genagelt.
Foto: Thomas Fischer
Foto: Thomas Fischer
Der Sitzplatz ist fertig und am 6. Dezember schon bereift.
Foto: Thomas Fischer
Der Eingangsbereich im Juni 2017.
Foto: Thomas Fischer
Der Eingangsbereich im September 2017.
Foto: Thomas Fischer
Der Sitzplatz vor der Mahd im Juni 2017.
Foto: Thomas Fischer
Der Sitzplatz im September 2017.

Nun ist der Frühling 2018 gekommen und die Obstbäume blühen. Ein Grund, einmal zur Streuobstwiese zu wandern und vom Sitzplatz aus in die Ferne blicken. Das ist das ganze Jahr über sinnvoll. Im Sommer wird eine Schneise zum Sitzplatz und um diesen freigehalten werden. Im Herbst kann das reife Obst genossen und die Laubfärbung bewundert werden. Auch Hagebutten gibt es viele.

Foto: Thomas Fischer
Blick zur Hohen Schrecke
Foto: Thomas Fischer
Reife Hagebutten
Foto: Thomas Fischer
Reife Äpfel 2016
Foto: Thomas Fischer
Reife Äpfel 2016
Foto: Thomas Fischer
Herbstfärbung vor dem „Hölzchen“

Am 20. April wollte ich die blühenden Obstbäume fotografieren. Schon von weitem sah ich geschäftiges Treiben auf der Streuobstwiese: Ein Minibagger hob Löcher entlang des Feldweges aus und die zu pflanzenden Bäume erhielten einen Pflanzschnitt. Ich erfuhr, dass an diesem Tag die geplanten 30 Zwetschgenbäume gepflanzt würden. 10 Stück an den Rand der Streuobstwiese neben den Feldweg und die übrigen 20 Bäume auf die Wiese verteilt. So konnte ich nicht nur blühende Bäume fotografieren, sondern auch das Pflanzen der Zwetschgenbäume.

Foto: Thomas Fischer
Blühende Kirsch- und Pflaumenbäume vor dem „Hölzchen“
Foto: Thomas Fischer
Die „Gute Luise“, eine Birnensorte, blüht.
Foto: Thomas Fischer
Die Pflanzlöcher werden ausgehoben.
Foto: Thomas Fischer
Die Bäume werden durch einen Pflanzschnitt für das Pflanzen vorbereitet.

Einen Tag später waren alle Bäume gepflanzt.

Foto: Thomas Fischer
Am Feldweg wurden 10 Bäume der Sorte „Jojo“ gepflanzt.
Foto: Thomas Fischer
Auf der Wiese wurden 10 Stück „Katinka“ und 10 Stück „Haus-Zwetsche“ gepflanzt.
Foto: Thomas Fischer
Die Apfelblüte am 21.04.

Während am 20. April die Apfelbäume noch nicht blühten, waren am 21. die ersten Apfelbäume schon aufgeblüht. Das heißt, am 21. April begann in Wohlsborn phänologisch der Vollfrühling.

Thomas Fischer
Ortschronist

One Reply to “Die Streuobstwiese”

  1. Liebe Wohlsborner,
    schon seit einigen Jahren machen wir mindestens einmal im Jahr einen Ausflug zu eurer Streuobstwiese. Es macht uns große Freude, zu sehen, wie ihr diese Wiese mit ihren Bäumen pflegt und jetzt sogar für Touristen attraktiv erklärt. Es ist wunderbar, dass so herrliche Apfelsorten, wie wir sie aus unserer Kindheit kennen, gehütet und gepflegt werden….Äpfel, die so schmecken, wie ein Apfel schmecken sollte! Ob zur Blüte oder im Herbst, ein Besuch eurer Streuobstwiese bedeutet für uns immer Freude, Entspannung und)) d Glück und viel Natur.
    Wir sagen Dankeschön und wünschen viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung der Vorhaben.
    Georg und Heidrun

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