Die Lehrer

Nach dem Artikel über die Schulgebäude wird im nachfolgend berichtet, wer die Kinder unterrichtet hat.

Der früheste nachweisbare Lehrer war seit dem 21. Juni 1779 Traugott Leberecht Mohr, der gleichzeitig auch Kantor war. Er starb am 9. Juni 1832.

Seine Nachfolge trat Johann Heinrich Böhme, gebürtig aus Kleinobringen, vorheriger Seminarist in Weimar, an. Dieser starb am 26. Januar 1851 „zum größten Schmerze aller seiner Schüler, sowie der gesamten Gemeinde“.

An die Stelle des leider zu früh Geschiedenen trat Franz Theodor Magnus Böhme aus Willerstedt, vorher Hilfslehrer in Berlstedt. Die Serie „Villen im Weimarer Land“ Folge (98) in der TLZ vom 12.04.2003 ist o.g. in Willerstedt geborenem Lehrer und Kantor gewidmet. Er war einer der bedeutendsten deutschen Volksliedsammler und -forscher. Am 28. April 1854 hielt der nach Riethnordhausen berufene Schullehrer Franz Theodor Böhme seine letzten Schulstunden in Wohlsborn. Am 2. Mai zog er mit seiner Familie fort.

An seine Stelle trat Herr Friedrich Anton Rudolf Günther aus Allstedt, vorher war er in Schwerstedt gewesen.

Ab 1. Juni 1856 ist Hermann Richard Oskar Böhme aus Wohlsborn vom Lehrerseminar in Weimar Lehrer. Dieser verdienstvolle Lehrer starb im Ruhestand am 14.11.1908 im Alter von 73 Jahren.

Seit 1899 unterrichtete Lehrer Kühnemund, der bis 1903 in Wohlsborn blieb.

Nach ihm kommt als neuer Lehrer der Lehramtskandidat Hermann Thomas aus Weimar nach Wohlsborn, der später nach Weimar versetzt wird.

Seit 1913 ist Herr Fleischhack Lehrer bis 1920.

1920 kam auch die Schule wieder in Ordnung, dadurch, dass an Stelle des nach Weimar versetzten A. Fleischhack nun Lehramtskandidat Paul Fischer aus Kaltennordheim, ein Kriegsbeschädigter und verheiratet, seinen Dienst hier antrat. 1925 zog Lehrer Paul Fischer nach Arnstadt, wo er Berufsschullehrer wurde.

An seine Stelle trat der aus Crawinkel stammende Lehramtskandidat Alexander Langenhan, den die Gemeinde gern endgültig als Lehrer behalten hätte. Trotzdem wurde der Lehrer Bernhard Klein aus Buttelstedt Ende 1926 nach hier versetzt. Langenhan ging am 1.10.1926 nach Buttelstedt . Ab 1.5.1934 ging Lehrer Klein an das Gymnasium in Altenburg als Musiklehrer.

An seine Stelle kam am 1.5. 1934 Otto Stöckel von Oberpöllnitz, der bis 1938 blieb.

Von 1938 bis 1940 war Günther Amende Lehrer, der 1940 zum Kriegsdienst eingezogen wurde.

Bis 1944 war die Schule in Wohlsborn geschlossen und die Kinder besuchten die Schule in Sachsenhausen. Vom Herbst 1944 bis Mitte 1946 war Frl. Elisabeth Wiesand aus Berlin Lehrerin in Wohlsborn.

Da wegen der Umsiedlerfamilien sich die Anzahl der Kinder im Ort wesentlich erhöht hatte, wurden ab 1. September 1946 zwei Lehrkräfte angestellt: Herr Herbert Teuber und Frl. Ingeborg Ullrich. Frl. Ullrich wurde bereits im April 1947 versetzt und an ihre Stelle kam als zweiter Lehrer Herr Werner Brieg nach Wohlsborn.

Nach Versetzung des Lehrers Teuber nach Ramsla übernahm Herr Artur Hietel dessen Stelle. Ab 1953 unterrichtete Walter Gottermann aus Liebstedt die 3. und 4. Klasse und Fritz Hartmann aus Schöndorf die 1. und 2. Klasse. Werner Brieg ging nach Sachsenhausen.

Ab 1955 kam für Herrn Hartmann, der in Rente ging, Frau Elisabeth Meisenhälter, die bis 1964 unterrichtete. Bis zu den Sommerferien 1974 wurde in Wohlsborn noch die 1. Klasse unterrichtet. Als Lehrerinnen waren nacheinander tätig: Frau Menzel, Frau Obst, Frau Lünzer.

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